Wo ist bitte Uighurien? Im Nordwesten der Volkrepublik China liegt die Provinz “Singkiang” die von etwa 8 Millionen ihrer Einwohner als “Uighurien” bezeichnet wird. Die Ureinwohner - sprachlich ein Turkvolk- werden von der Chinesischen Zentralregierung unterdrückt. So weit das Unerfreuliche.
Jetzt das Positive: Das Volk der Uighuren versteht es aber aufs Vortrefflichste, Nudeln zuzubereiten. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, sollte in das gemütliche Imbiss-Restaurant “Ailnar” in der Blutenburgstr. 50 gehen. Hier gibts handgemachte Nudeln mit leckerem Gemüse und Fleisch für 4.95 Euro. Gemäß den Gepflogenheiten werden die Nudeln mit einer schwarzen, höllisch scharfen Soße “verfeinert, die man als Münchner besser weglässt. Für die wenig Experimentierfreudigen gibt auch Döner , Pide und Falaffel.
Beim Speisen kann man sich nebenbei mit den Uighurischen Volk soldidarisieren und Flugblätter schmöckern.
Adresse
Ailnar - Nudespezialitäten aus Uighurien
Blutenburgstr. 50
80636 München

1 comment
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Juni 15, 2007 um 11:01 Uhr vormittags
Frust-Fresser
Die politische Komponente dieses Mittagsausflugs hat mich zu tiefrgründigen Recherchen über das Volk der Uiguren (?) veranlasst. Das “Weltweite Uiguirische Nachrichten Netz” http://www.uygur.org enthüllt:
Das bayerische Hackbrett ist gar nicht bayerisch, sondern uigurisch!
Aber viel wichtiger: Auch die Nudel kommt von dort. Marco Polo machte sie den Italienern dann nur noch schackhaft.
Die Chinesen nennen Uigurien übrigens Xinjiang - auch das haben wir noch rausbekommen. http://www.osar.ch/2005/07/13/bil_china0504