
Logo: Restaurant salt in der Neuen Hopfenpost in München
Den Espresso (auch als Macchiato) für 1,50 Euro im äußert bequemen Liegestuhl massieren, der bei nervositätsbedingtem Fußwackeln schonend den Rücken massiert – mit dem Restaurant qipe bzw. salt (oder so – Name wird noch verifiziert, das Logo ist nicht gerade einprägsam) (der Name salt ist im Logo spiegelverkehrt geschrieben und sieht dann aus wie „tipe“ oder „qipe“ – wir standen zehn Schrecksekunden lang rätselnd davor!) ist eine Art Hopenpost Beach entstanden. Vielleicht fehlt der Sand. Noch lauschiger wäre es, man könnte die Beine im nur wenige Meter entfernten Springbrunnen baumeln lassen. Unlösbar, weil unser Problem: Der Blick auf den BR-Haupteingang erinnert unweigerlich daran, dass dies nur die Mittagspause ist und nicht der lang ersehnte Kurzurlaub mit Meeresblick.
Die Mittagstageskarte ist ziemlich abgefahren und dafür im Preis moderat. Am Eröffungstag hätte es beispielsweise Salat mit Gemüse-Sushi gegeben. Innen ist eine gemütliche, große Bar mit riesigen Tischen davor entstanden. Alles im Lounge-Stil – aber trotzdem nicht nervig. Die Polster sind türkis und nicht lounge-ledrig-braun. Gut so. Vor der Treppe in den noch nicht besichtigten 1. Stock ermöglicht ein kleines Fenster den Blick in die Küche. Da sieht man mal, was sich in einem Betonbunker wie der Neuen Hopfenpost so alles machen lässt. Die Konkurrenz vom weniger edlen, aber deswegen nicht preislich moderateren Joline’s sollte vielleicht schon mal einen Relaunch andenken. Die qipe-Macher scheinen auch aufs Abend-Geschäft zu setzen: Jedenfalls liegt eine eigene Cocktailkarte aus. Damit das Geschäft auch dann läuft, muss die Urlaubsstimmung länger als einen Espresso halten. Mal sehen, ob das auch hinhaut.
INFO
Restaurant salt
Neue Hopfenpost
München
Rundfunkplatz 4, an der Marsstraße
www.saltrestaurant.de (Seite im Aufbau)
UND DAS GIBT’S SONST IN DER HOPFENPOST
Doppelt gebrutzelt in der Hopfenpost
UND DAS MEINEN DIE ANDEREN
Kommentar aus dem Abendzeitung-Twitter:


4 comments
Comments feed for this article
6. Juli 2009 um 10:21
volker
SALT heisst das gute stück. samstag ist eröffnungsparty! bin ganz gespannt…
18. Juli 2009 um 3:04
chrisgott
ist schon ganz o.k. dort. Portionen sind ziemlich klein. Und die „Tageskarte“ ist fast identisch, mit der vom Vortag. „Wochenkarte“ wäre ehrlicher. Dennoch: Die Nähe zum Funky-House ist genial!
25. August 2009 um 7:57
ZOB zarapp – mittags am neuen Münchner Busbahnhof « Münchner Mittagspause Macher
[...] was gibt's da nochmal?) jetzt auf edel macht (siehe hier), siehe da: Im äußerlich edlen neuen ZOB (heute sind lauter Klammern nötig – ZOB heißt: [...]
7. September 2009 um 1:10
mitesser
Die Abendzeitung wohnt nebenan, warum das Logo vom Salt einen Kopfstand machen muss, enthüllte aber die TZ: „Dass das Logo des Restaurants auf dem Kopf steht, hat natürlich seinen Sinn. ‘Das versinnbildlicht, wie das Salz aus dem Streuer rieselt’, erklärt Som Wild.“
http://www.tz-online.de/magazin/nightlife/tz-am-rundfunkplatz-ist-es-salzig-431651.html