Brigitte-Titelseite (c) G+J PressefotoDas Verlagshaus Gruner & Jahr verkündet stolz, dass in diesem Jahr bereits 600 Kantinen die Diät der hauseigenen Zeitschrift „Brigitte“ nachkochen – darunter natürlich die Verlagskantine, aber auch Mc Donald’s. Daneben auch sämtliche Karstadt-Restaurants. Nach dem Energiedichte-Prinzip kann mach sich angeblich satt essen, ohne dick zu werden (bzw. und dabei sogar dünner werden).  Viel Volumen, wenig Kalorien – satt und schlank. Merkwürdig für einen diätunerprobten Mitesser: Warum werden in der Brigitte-Diätbeilage, die es gratis in unserer Brigitte-Diät-Kantine – dem WWK-Casino – gibt, auch Fertig-Cheeseburger, Tiefkühlpizzas und so Zeugs genannt? Zwar mit roter Produktampel, aber in einem Diätplan? Wo doch jedes Kind weiß, dass sich das auf der Waage bemerkbar macht.

Aber eigentlich soll es hier darum gehen, ob so ein Diätessen auch Kantinenköchen gelingt. Wir kennen nur das Ergebnis WWK. Montag gab’s Asianudeln mit Rosenkohl, Pilzen und Parmaschinken. Fein laut Rezept. War aber: Bandnudeln mit viel Rosenkoch, kaum Pilzen und gekochtem Schinken mit dicker Fettschicht. Geschmacklich attraktiv, aber kalorientechnisch bzw. energiedichtetechnisch sicher nicht ganz im Einklang mit der Brigitte. Das haben die Köche offenbar auch kapiert und einen Tag später die Garnelen auf den Linsen einfach weggelassen und nur ein paar winzige Krabben in die Linsenmasse geworfen … Geschmeckt hat’s aber (auch wenn der Mitesser sich lieber ein Straußensteak grillen ließ).

Ach ja, sündigen geht auch in der WWK-Diätwoche (außerhalb des Diätplans natürlich): Mittwoch gibt’s den legendären Giant Burger! Echt fett!!!

Weitere Erfahrungen? Einfach einen Kommentar schreiben! Vielleicht auch auf brigitte.de, so wie ich. Mals sehen, ob sie was dazu zu sagen haben …

Kommentar bei brigitte.de

Mehr Informationen zu dieser Diät: http://www.brigitte.de/diaet/

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