Schaut echt gemütlich aus, eingerichtet mit mal wirklich dem Besten aus den 70ern. Aber man traut sich fast nicht rein als Nicht-Krawattenträger … Und falls doch, sollte die Kreditkarte noch Spielraum haben. Es geht um die Ex-Kostbar, die mittlerweile Gesellschaftsraum heißt. Dort kocht Bernd Arold, zu dem man eigentlich nur das Stichwort „Junge Wilde“ sagen muss. Jetzt sperrt er auch mittags auf. Dafür würden wir uns glatt mal ein Hemd bügeln, aber vorher wüssten wir halt noch gerne: Wird man auch satt? Falls wer ein „ja“ ins Kommentarfeld schreibt und etwas erläuert, trauen wir uns mal hin.

Was gibt’s überhaupt? Erst einmal lobenswert: Fritz Kola (www.fritzkola.de)! Die macht so wach, dass der Kaffee danach entfallen kann. Noch ungesunder erhältlich als knallgrüne Melonenlimonade, die im positiven Sinne so krass schmeckt, dass geschmacklich kein Bissen mehr dazu passt. Und etwas gesunder für Leute, die vormittags schon zu viel Kafee getankt haben oder den Espresso danach als Ritual empfinden: Apfel-Kirsch-Schorle. Dazu Salat und ein Klappbrot. Macht 9,80 Euro. In Berlin (www.sanktoberholz.de) kostet ein Klappbrot maximal 3,50 Euro, eine Fritz Kola und ein Salat gehen noch extra. Aber wir sind in München – und auch noch an einer koch-, design- und lagetechnisch guten Adresse. Bleibt die Frage: Macht’s auch satt? Antworten bitte in die Kommentarspalte.

Info

Gesellschaftsraum
Augustenstraße 7
80333 München
089 – 550 777 93
www.der-gesellschaftsraum.de

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