In Gärtnerplatz-Nähe schießen die Edelcurrywurstbuden wie Pilze aus dem Boden: Das Original, der  Bergwolf (alle Currywurst-Links führen zu Qype) ist fußballfanaffin. Kopie 1, das Curry ist champagnerschlürferinnenaffin. Kopie 2, die Gute Nacht Wurst ist schärfefanatikeraffin und liegt am günstigsten für alle Gärtnerplatzrumsitzer. Wer sich in der Maximilanstraße rumtreibt, futtert Edel-Burger von Cosmogrill (sueddeutsche.de).

Rund ums Funkhaus lockten viele Jahre lediglich die aus identischem Bausatz bestehenden Giant Burger in der WWK und beim Steg. Doch plötzlich werben gleich zwei Edel-Burger-Bratereien um die Businesspeople in unserer Nachbarschaft – beide mit Franchise-Ambitionen. Die edle Variante der Systemgastronomie schmeckt stark nach Businessplangastronomie. Wir geben zu: Ein paar Zehn-Euro-Scheine sind wir auch schon losgeworden bei Bratar im ZOB-Busbahnhof und bei Hans im Glück in der Nypmenburger Straße (Höhe Basic-Biomarkt bzw. U-Bahnhof Mailingerstraße).  Sollte unsere Nachbarschaft das ideale Marktforschungsgebiet sein und die Edel-Burger-Dinger leben in drei Jahren noch, sollten die Gärtnerplatzgastronomen vielleicht auch auf Burger umbusinessplanen. Denn in der Location von Hans im Glück residierte vor ein paar Jahren noch Workers Deli – eine businesslunchaffine Edel-Currywurstbude!

Drei Jahre später – die Lage im Jahr 2014:

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