Der neue Zentrale Omnibus Bahnhof in München (ZOB)

Während der Betonklotz Hopfenpost (was gibt’s da nochmal?) jetzt auf edel macht (siehe hier), siehe da: Im äußerlich edlen neuen ZOB (heute sind lauter Klammern nötig – ZOB heißt: Zentraler Omnibusbahnhof) zieht die ganze Welt des Fastfoods ein. Bald noch ergänzt um eine Rund-Bar und ein Vapiano.

Bis zum Oktoberfest-Beginn putzt er sich noch heraus, der neue Nachbar ZOB. Die Mittagspause auf der Baustelle. Zum Fastfood-Charakter passen Lidl als Lebensmittelhandel und Ihle als Bäcker. Daneben gibt es noch einen Kiosk namens U-Store (steht wohl für U-Bahn – das Logo sieht danach aus) und so ziemlich alle Bankomaten – außer Cashgroup. Der Food Court umfasst bisher einen Vinzenzmurr. Den gibt’s überall und es schmeckt vermutlich auch wie überall. Daneben brutzelt die Asia-Schnellküchenkette Haiky. Erster Eindruck: Schmeckt durchschnittlich, kostet aber mehr als die Konkurrenz in der Dachauer und am Stiglmaier.

Schräg gegenüber warten die Bagel Brothers auf uns – sogar mit Außenplätzen. Das namensgebende Produkt schmeckt in allen bisher getesteten Varianten lecker. Würde ein so ein Ding satt machen, wäre der Preis ok. Der Kaffee kommt von der beliebten Rösterei Danesi. Der Cafe Creme nicht? Er hat kaum Creme und schmeckt vergleichsweise dünn. Der Espresso kostet 1,90 Euro – aber Danesi-Kaffee ist angeblich im Einkauf vergleichsweise teuer. Die Bagel-Jungs bekommen den Zuschlag, wenn ein kleiner Snack für den Augustiner-Biergarten ran muss. Da sind sie dann wieder vergleichsweise günstig.

Salate sind nebenan günstiger und reichhaltiger – bei Oliva. Ein echt prall gefüllter Teller kostet 4,50 Euro. Und schmeckt! Die Döner-Kette setzt zunehmend auf Franchise – und unterhält eine sprachlich in Teilen ungewollt lustige Website unter http://www.olivaali.de. Der Döner ist auch genehmigt! Nicht ohne Grund die erste Dönerbude, die es in dieses Blog schafft.

Sonntags hat bisher nur der Bäcker auf – aber das ändert sich hoffentlich noch.

IM INTERNET

http://www.muenchen-zob.de – aber nicht zob-muenchen.de, die wohl weggeschnappt wurde …

ADRESSE

Direkt an der Hackerbrücke, weiterer Zugang von der Arnulfstraße – zwischen Funkstadl und Augustiner, nur auf der anderen Straßenseite

Advertisements
Do you read it? Ein Logo als Intelligenztest!

Logo: Restaurant salt in der Neuen Hopfenpost in München

Den Espresso (auch als Macchiato) für 1,50 Euro im äußert bequemen Liegestuhl massieren, der bei nervositätsbedingtem Fußwackeln schonend den Rücken massiert – mit dem Restaurant qipe bzw. salt (oder so – Name wird noch verifiziert, das Logo ist nicht gerade einprägsam) (der Name salt ist im Logo spiegelverkehrt geschrieben und sieht dann aus wie „tipe“ oder „qipe“ – wir standen zehn Schrecksekunden lang rätselnd davor!) ist eine Art Hopenpost Beach entstanden. Vielleicht fehlt der Sand. Noch lauschiger wäre es, man könnte die Beine im nur wenige Meter entfernten Springbrunnen baumeln lassen. Unlösbar, weil unser Problem: Der Blick auf den BR-Haupteingang erinnert unweigerlich daran, dass dies nur die Mittagspause ist und nicht der lang ersehnte Kurzurlaub mit Meeresblick. Den Rest des Beitrags lesen »

Manchmal wirkt Werbung eben doch – in diesem Fall ein Aufsteller „Mittagsmenü – 5,90 Euro“ an der Ecke Blutenburgstraße/Birkerstraße. Neulich auf der Suche nach einem guten Espresso nach einem Besuch beim Inder in der Elvirastraße entdeckt. Dahinter eine echt lauschige Terrasse mit Blick auf schöne Altbauhäuser und große Bäume und das italienische Restaurant Il Fiore. Sensationell fair ist auch, dass 0,3-Liter-Getränke und Kaffees mittags nur je 1,50 Euro kosten. Das Mittagsmenü kommt wahlweise mit Salat oder Suppe und auch noch Nachspeise.

Den Rest des Beitrags lesen »

Tja, schon arm dran, die Kollegen von der „Süddeutschen“ – seit man sie an den Stadtrand verlagert hat. Daher wilderten sie kürzlich dienstlich einen Abend lang in unserem Revier. Offenbar an einem sonnigen Abend – sonst hätten wir sie vermutlich getroffen.

Als wir das Café Kosmos durch die gläserne Tür betreten, müssen wir als erstes ein Ausweichmanöver fahren. Eine mit ziemlich vielen Tellern beladene Asiatin kommt uns entgegen, murmelt ein „Dankesöön“ und verschwindet im Asia-Imbiss eine Tür weiter.
bessermuenchen.sueddeutsche.de

Ein Bambushain mitten in München? Dem Namen nach ja: An der Ecke zur Rottmannstraße hängt ein altes Augustiner-Kneipen-Schild mit entsprechender Unterzeile in Standardschrift Helvetica. Drinnen kocht eine Vietnamesin vergleichsweise frische Gerichte im Wok – in einer recht engen Küche.

Den Rest des Beitrags lesen »

Schaut echt gemütlich aus, eingerichtet mit mal wirklich dem Besten aus den 70ern. Aber man traut sich fast nicht rein als Nicht-Krawattenträger … Und falls doch, sollte die Kreditkarte noch Spielraum haben. Es geht um die Ex-Kostbar, die mittlerweile Gesellschaftsraum heißt. Dort kocht Bernd Arold, zu dem man eigentlich nur das Stichwort „Junge Wilde“ sagen muss. Jetzt sperrt er auch mittags auf. Dafür würden wir uns glatt mal ein Hemd bügeln, aber vorher wüssten wir halt noch gerne: Wird man auch satt? Falls wer ein „ja“ ins Kommentarfeld schreibt und etwas erläuert, trauen wir uns mal hin. Den Rest des Beitrags lesen »

Unser Beitrag „Natale’s Preistreiberei“ vom Juli 2007 kriegt (erst jetzt) sein Fett weg: Kommentatoren stellen unsere Strategie, in der Mittagspause einen Zehner auszugeben, aber ungern mehr, in Frage. Uns ist auch klar, dass Mittagsangebote dieser Art eigentlich nur für Umsatz sorgen und das Plus in der Kasse erst am Abend entsteht. Aber mittags ist auch die Konkurrenz größer … z.B. durch Kantinen, Kaufhausbistros, Metzger und Bäcker. Und was geben Sie mittags so aus? Stimmen Sie ab!

An der Tür hängt ein Schild: Für Catering Anfragen an info@aquamarina.de mailen. Dabei gehört diese Internetadresse gar nicht dem charmanten Aquamarina-Inhaber mit dem italienischen Akzent, der auch einen echt guten Barista abgibt. Die elektronische Post dürfte also nicht ankommen. Und: Italiener wäre er gerne … Aber sonst eine runde Mittagspause im Aquamarina. Den Rest des Beitrags lesen »

Eine durchaus empfehlenswerte Alternative für den mittäglichen Ausflug nach Fernost ist das Lokal Takara in der Augustenstraße / Ecke Dachauer Str. (ca. 5 Min zu Fuß vom Hauptbahnhof). Den Rest des Beitrags lesen »

Ja, auch wir leisten uns mal das, womit die Herren von McKinsey sich ernähren. Und danach fühlen wir uns wie auf dem Catwalk. Eine Pause, zwei neue Destinationen. Hier sind die Details!

Da war das Besteck drin

Da war das Besteck drin

„Fresh steamed food.“ Ich bin mal so frech und hänge noch etwas dran an den Slogan vom Qivasou: „Fresh steamed food for people in fresh steamed shirts!“ Ach ja, damit Google uns auch findet, noch ein paar potenzielle Vertipper: Quivasu, Quiwasou, Quiwasu! Den Rest des Beitrags lesen »

Halt, die Brownies sind nur zum Anschauen da! Sie liegen auch wie Blei in der Vitrine. Denn hier ist der Ort, an dem Hochglanzmagazinmacher der mittagspäuslichen Versuchung widerstehen. Zigarette und Kaffee sind gut für die Linie, der Rest böse. Den Rest des Beitrags lesen »

twitter.com/esspress

ESSEN*Z SUCHDIENST

Alles, was wir verschluckt haben, spucken wir hier wieder aus:

ESSEN*Z – FÜR ALLE, DIE ES SATT HABEN

FAST FOOD